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Standortbestimmung mit X‑Guard Beacons auf Raum- und Etagenebene

Mit X‑Guard Beacons kann innerhalb von Gebäuden eine sehr genaue Standortbestimmung durchgeführt werden. Diese Technologie ist essenziell für die Verbesserung von Sicherheit und schneller Hilfeleistung in Innenräumen.

Einmessen / Fingerprinting für die Standortbestimmung pro Raum oder Zone

Um eine präzise Indoor‑Ortung zu gewährleisten, wird jeder Raum oder jede Zone sorgfältig eingemessen und gefingerprintet. Dabei werden die Räume in drei Kategorien eingeteilt:

  • Klein: bis 100 m²

  • Mittel: bis 350 m²

  • Groß: bis 700 m²

Der Zeitaufwand für das Fingerprinting hängt von der Raumgröße ab:

  • Kleine Räume: 5–10 Minuten

  • Mittlere Räume: 10–15 Minuten

  • Große Räume: 15–25 Minuten

Unsere Mitarbeitenden bewegen sich während der erforderlichen Zeit mit einem Gerät in der Hand durch den Raum und wiederholen diesen Vorgang anschließend mit dem Gerät am Gürtel oder in der Hosentasche. Diese Methode gewährleistet eine optimale Datenerfassung und eine hohe Genauigkeit der Positionsbestimmung.

Für beste Ergebnisse empfehlen wir, jeden Raum einzeln zu fingerprinten. Toilettengruppen mit Vorraum werden häufig als eine Zone behandelt. Verbindungsflure werden in der Regel nicht in die Standortbestimmung einbezogen, da meist der angrenzende Raum als nächstgelegene Position angezeigt wird.

Wenn eine geringere Genauigkeit ausreichend ist, können mehrere Räume zu einer Zone zusammengefasst werden, sofern die Gesamtfläche dieser Zone 100 m² nicht überschreitet. In diesem Fall wird bei einem Alarm der Zonenname als Alarmstandort übermittelt. Eine Kombination aus Zonen und einzelnen Räumen ist ebenfalls möglich – abhängig von Ihren spezifischen Anforderungen.

Arten von Beacons

Batteriebetriebene Beacons:

  • Einsatz: Für allgemeine Standortbestimmung sowie Ortung auf Raumniveau

  • Lebensdauer: Bis zu 6 Jahre mit ER14505‑Batterien

  • Monitoring: Monatliche Statusberichte

WiFi‑Netzwerke mit Bluetooth:

  • Einsatz: Nutzung von WiFi für die Positionierung

  • Voraussetzungen: UUID, Lageplan, Major‑ und Minor‑Werte erforderlich

  • Monitoring: Monatliche Berichte

Netzbetriebene Beacons:

  • Einsatz: Für kontinuierliche und präzise Standortbestimmung

  • Installation: Mindestens 15 mm Freiraum hinter Steckdosen erforderlich

  • Monitoring: Monatliche Berichte

Montage, Einbau und Befestigung

Unsere Fachkräfte sorgen dafür, dass die bestellten Beacons an den gewünschten Standorten installiert werden. Je nach Situation und Wunsch werden die Beacons mit Schrauben befestigt, mit dem mitgelieferten Klettband montiert oder – bei netzbetriebenen Beacons – fest eingebaut.

Mit unserer integrierten Lösung für Lieferung, Platzierung und Fingerprinting von Beacons pro Raum oder Zone gewährleisten wir eine zuverlässige und präzise Standortbestimmung – abgestimmt auf Ihre Umgebung und Anforderungen.

Bei Fragen oder für weitere Informationen wenden Sie sich jederzeit an unseren Kundenservice. Wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess – von der Installation bis zum Monitoring.

Kombination von Beacons und GPS‑Standortbestimmung

Optimale Ortung innerhalb und außerhalb von Gebäuden

Neben gefingerprinteten Räumen mit X‑Guard Beacons kann auch GPS‑Ortung eingesetzt werden, insbesondere wenn sich der Nutzer außerhalb eines Gebäudes befindet. GPS liefert im Freien eine genaue Position, ist jedoch innerhalb von Gebäuden aufgrund von Wänden, Decken und Stahlkonstruktionen oft weniger zuverlässig.

Innerhalb von Gebäuden raten wir von der Kombination von GPS mit gefingerprinteten Räumen ab.
Die Fingerprint‑Methode wurde speziell für eine hochpräzise Indoor‑Ortung entwickelt und hat Vorrang vor GPS. Befindet sich eine Person knapp außerhalb eines gefingerprinteten Raumes, kann die Position dennoch diesem Raum zugeordnet werden. Die App verwendet in diesem Fall die zuletzt bekannte präzise Innenposition.

Wichtiger Hinweis:
Um bei einem Alarm eine genaue GPS‑Position zu übermitteln, muss sich der Nutzer für kurze Zeit außerhalb der Bluetooth‑Reichweite der Beacons befinden. Erst dann wechselt das System vollständig zur GPS‑Ortung.

Leuchtturmprinzip bei Kombinationssystemen

Wenn bewusst eine Kombination aus GPS und Beacons gewählt wird, wird nicht mit gefingerprinteten Räumen gearbeitet. Stattdessen kommt eine andere Technik zum Einsatz: das Leuchtturmprinzip. Dabei senden Beacons ihre eindeutige ID aus, und anhand der Signalstärke (wie gut das Signal empfangen wird) wird bestimmt, ob sich der App‑Nutzer nahe genug bei einem Beacon befindet. Dies ist eine Alternative für Situationen, in denen vollständiges Fingerprinting nicht sinnvoll oder möglich ist.

Diese Vorgehensweise unterstützt unsere Mission:
Jeder, Überall, Gesichert.
Ob innerhalb oder außerhalb eines Gebäudes – X‑Guard sorgt dafür, dass Ihr Standort im Alarmfall bestmöglich ermittelt wird.